Geschichte

Eine Kurz-Chronik von Frensdorf

Frensdorf - einst und heute

Die ersten Siedlungen von Frensdorf im Tal der Rauhen Ebrach an den östlichen Ausläufern des Steigerwaldes gelegen, dürften in der Zeit zwischen 750 und 900 n. Chr. entstanden sein (sog. "Fränkische Landnahme"). Urkundlich wird der Ort erstmals 1139 erwähnt. Nach dem damaligen Bau der Wasserburg durch die Grafen von Abenberg-Frensdorf entwickelte sich Frensdorf bis heute zum Kleinzentrum mit allen gemeindlichen, kirchlichen, schulischen und sonstigen Einrichtungen, die für die Bürger notwendig sind. Durch die Gebietsreform 1978 ist die jetzige Gemeinde Frensdorf durch die Zusammenlegung der Gemeinden Birkach, Frensdorf, Herrnsdorf und Reundorf entstanden. In den 14 Gemeindeteilen leben heute ca. 4.950 Einwohner auf einer Fläche von 44 km2.

Geschichtliches

Schon in vorgeschichtlichen Zeiten dürfte Frensdorf an einem Kreuzungspunkt alter und wichtiger Handels- und Wanderwege von Nord nach Süd und von Ost nach West gelegen sein. Die meisten der zur Gemeinde gehörenden Ortschaften dürften als Siedlungen fränkischer Bauern in der Zeit der "Fränkischen Landnahme" entstanden sein und wurden größtenteils nach Gründung des Bistums Bamberg im Jahr 1007 bischöflicher Besitz und den Grafen von Abenberg anvertraut, die sich nach dem Bau der Wasserburg in Frensdorf Grafen von Abenberg-Frensdorf nannten. Im Lauf der weiteren Jahre war Frensdorf immer wieder Streitthema zwischen dem Bamberger Bischof und dem Burggrafen von Nürnberg, so dass Burg, Kirche und Ortschaft mehrmals in Flammen aufgingen. 

Frensdorf heute

Das Kleinzentrum weist heute alle Einrichtungen zur Deckung des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Grundbedarfs der Bevölkerung in der Gemeinde auf. In zahlreichen Vereinen und Organisationen engagieren sich viele Bürger für das Allgemeinwohl. Dazu gehören Sportvereine, Geselligkeitsvereine, Seniorenclubs, Obst- und Gartenbauvereine, Fischereivereine, Fanclubs und viele andere mehr.

Und so gehören Feste und Kirchweihen, Sport- und kulturelle Veranstaltungen heute ebenso zum Geschehen in der Gemeinde, wie Erholung auf Wanderwegen oder gutes Essen in der vielfältigen und weithin bekannten Gastronomie. Brauereien, Bierkeller, Biergärten und zahlreiche Gasthäuser widmen sich dem leiblichen Wohl für Bürger und Gäste.

Den Grundbedarf zum täglichen Leben liefern Einkaufsmärkte, Einzelhandelsgeschäfte, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Banken und Sparkassen, Schulen und Kindergärten. Neben Allgemein- und Zahnärzten gehören die Postagentur, Kinderspielplätze, eine Apotheke, Sportplätze, Feuerwehrhäuser und Anbindungen der Gemeindeteile an Omnibuslinien zu selbstverständlich gewordenen Einrichtungen der Gemeinde.

Anziehungspunkte sind vor allem die Wallfahrtskirche "Zur Schmerzh. Dreifaltigkeit" in Schlüsselau und das Bauernmuseum des Landkreises Bamberg in Frensdorf.

 

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