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Kampfhunde


Für die Haltung eines Kampfhundes ist gem. Art. 37 des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes (LStVG) eine Erlaubnis der Gemeinde erforderlich. Es ist jedoch bei den Kampfhunden nach Kampfhunden der Kategorie I und der Kategorie II zu unterscheiden.

Während Hunde der Kategorie I immer als Kampfhunde angesehen werden, wird die Eigenschaft als Kampfhund bei Hunden der Kategorie II zunächst vermutet.

Halter von diesen Kampfhunden der Kategorie II können durch ein Sachverständigengutachten nachweisen, dass ihre Hunde keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber anderen Tieren oder Menschen aufweisen. Sie erhalten dann - sollte dieser Nachweis erbracht werden - ein sog. Negativzeugnis, wonach sie zur Haltung des Hundes keiner Erlaubnis bedürfen (die Tiere sind dann also keine Kampfhunde).

Hunde der Kategorie I sind Hunde der Rasse:
  • Pitt-Bull
  • Bandog
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Tosa-Inu


Hunde der Kategorie II sind Hunde der Rasse:
  • Alano
  • American Bulldog
  • Bullmastiff
  • Bullterrier
  • Cane Corso
  • Dog Argentino
  • Dogue de Bordeaux
  • Fila Brasileiro
  • Mastiff
  • Mastin Espanol
  • Mastino Napoletano
  • Perro de Presa Canario (Dogo Canario)
  • Perro de Presa Mallorquin
  • Rottweiler

(Quelle: Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit vom 10.07.1992, geändert durch Verordnung vom 04.09.2002 sog. Bayer. Kampfhundeverordnung)

Anleinpflicht für Kampfhunde
Ergebnis des Sachverständigengutachtens

Die Hundehalter, die von der Gemeinde Frensdorf ein solches Negativzeugnis erhalten haben, wurden von uns aufgefordert, im Bezug auf die Hundehaltungsverordnung der Gemeinde Frensdorf die entsprechenden Hunde nur dann stets an der Leine zu führen (innerhalb und außerhalb der Ortschaft), wenn die Hunde - sollten andere Tiere oder Menschen in Sicht kommen - nicht unverzüglich auf Zuruf des Halters bzw. Hundeführers zurück kommen.

Andernfalls (sollte die Gemeinde die stetige Anleinpflicht innerhalb und außerhalb der Ortschaften anordnen) würden wir gegen den Tierschutz verstoßen. Eine generelle Anleinpflicht ist daher sowohl bei Nicht- als auch bei Kampfhunden rechtlich nicht möglich (einzige Ausnahme: siehe unten Buchstabe c).

Sollte sich anhand eines Gutachtens herausstellen, dass ein Hund der Kategorie II als Kampfhund einzustufen ist, kann die Erlaubnis für die Haltung des Hundes nur unter bestimmten Voraussetzungen, Bedingungen und Auflagen erteilt werden kann. Ob dies der Fall ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.


Festzuhalten bleibt jedoch, dass
a) bisher kein Kampfhund in der Gemeinde Frensdorf gemeldet ist (also auch noch keine Erlaubnis ausgesprochen wurde)

b) eine Erlaubnis - gerade in Bayern - nur sehr schwer zu erteilen ist (die Hundehalter müssen ein sog. berechtigtes Interesse nachweisen, wofür die Hundeliebhaberei oder die Bewachung des Grundstücks nicht ausreichen)

c) für den Fall einer Erlaubnis zur Haltung eines Kampfhundes zumindest eine generelle Anlein- sowie Maulkorbpflicht als Einzelfallanordnung erfolgen wird.

Einzelfallanordnung für alle Hunde
Die Gemeinde Frensdorf kann darüber hinaus für Hunde jeder Rasse - wenn von diesen eine Gefahr ausgeht - eine Einzelfallanordnung erlassen. Darin können beispielsweise die Haltung, die Leinenpflicht etc. geregelt werden.

Gemeinde Frensdorf
Kaulberg 1
96158 Frensdorf

Tel.: 09502 9449-0
Fax: 09502 9449–44
E-Mail: Kontakt

Gemeinde Frensdorf
Kaulberg 1 | 96158 Frensdorf | Tel.: 09502 9449-0 | gemeinde@frensdorf.de