Sie sind hier: Startseite » Start des Glasfaserprojektes in der Gemeinde Frensdorf
Mit einem gemeinsamen Förderantrag sichern sich die Gemeinden Frensdorf, Litzendorf, Lisberg und Priesendorf die lang ersehnten Bundes-Fördermittel für den „Glasfaserausbau bis ins Haus“ aller bis heute noch nicht erschlossenen Anwesen. Ergänzt durch die Bayerischen Ko-Finanzierung in Höhe von ca. 4 Mio verbleibt bei den Gemeinden ein Eigenanteil von ca. 6 Mio. €. Durch die Wahl des Betreibermodells bleibt das Glasfasernetz im Eigentum der Gemeinden. Der Eigenanteil wird somit langfristig durch Pachteinnahmen aus dem Netz wieder erwirtschaftet.
Heute fand im Rathaus Frensdorf zwischen den Bürgermeistern und Projektleitern der beteiligten Gemeinden die Auftaktbesprechung statt, in der gemeinsam die Projektabwicklung, die Zuständigkeiten sowie der Terminrahmen für den Ausbau festgelegt wurde.
Bereits ab dem Jahre 2027 sollen die Baumaßnahmen beginnen. Spätestens im Jahr 2031 sollen dann alle Betriebe und Wohnanwesen in den vier Gemeinden über einen zukunftssicheren Glasfaseranschluss bis ins Haus verfügen. Bevor die Planungs- und Bauleistungen ausgeschrieben werden, suchen die Gemeinden zunächst in einem Ausschreibungsverfahren ein geeignetes Telekommunikationsunternehmen, das sowohl den zuverlässigen Betrieb der Glasfasernetze übernimmt, als auch attraktive Internet-Tarife und Produkte für die Anschlussnehmer bietet.
Schon im Vorfeld hat sich die Gemeinde Frensdorf bereiterklärt, die Federführung dieses Projektes zu übernehmen. Unterstützt durch ein fachkundiges Planungsbüro werden in Frensdorf alle weiteren Ausschreibungen, Vergaben sowie die finanziellen Abrechnungen mit den beteiligten Kommunen abgewickelt werden. Einig waren sich die Teilnehmer aus den vier Gemeinden, dass dieses gemeinsame, zukunftsweisende Projekt durchaus als Vorbild für weitere interkommunale Projekte dienen kann.
Der Gemeinderat Frensdorf hat beschlossen, den Gigabitausbau in der Gemeinde Frensdorf voranzutreiben und das gesamte Gemeindegebiet künftig mit Glasfaserleitungen bis ins Haus (FTTB/H) auszubauen. Damit sollen die vorhandenen kupferbasierten Netze durch zukunftsfähige und leistungsfähige Glasfasernetze ersetzt werden.
Mit dem in der Gemeinderatssitzung am 14. Juni 2023 gefassten Beschluss zur Vergabe von Beratungsleistungen an die Firma Reuther NetConsulting aus Bad Staffelstein wurde in der Gemeinde Frensdorf das Förderverfahren zum Ausbau gigabitfähiger TK-Netze eingeleitet. Damit der Förderantrag für das diesjährige Förderprogramm gemäß der Gigabit-Richtlinie des Bundes 2.0 bis zum vorgegebenen Termin (15. Oktober 2023) gestellt werden kann, führt der von der Gemeinde beauftragte Dienstleister in den nächsten Monaten ein Markterkundungsverfahren sowie Branchendialoge mit den regionalen Telekommunikationsunternehmen durch. In diesem Vorverfahren soll ermittelt werden, inwieweit die örtliche TK-Wirtschaft bereit ist, Gebiete eigenwirtschaftlich mit Glasfasernetzen zu erschließen.
Informationen zum Förderprogramm
Mit dem Bundesförderprogramm zum Gigabit-Ausbau 2.0 wird der Ausbau von gigabitfähigen Glasfaserleitungen in Gebieten gefördert, die derzeit noch über kein oder nur über ein unzureichendes NGA-Netz verfügen. Der Fördersatz für Ausbaumaßnahmen beträgt 50 – 60 Prozent. Die Bundesförderung wird voraussichtlich durch den Freistaat Bayern kofinanziert, damit im ländlichen Raum ein Zielfördersatz von 90 % erreicht wird. Gefördert werden etwaige Wirtschaftslücken, die beim Ausbau eines privatwirtschaftlichen Betreibers von Breitbandinfrastrukturen entstehen – sog. Wirtschaftlichkeitslückenmodell oder Ausgaben der Gemeinde für den Ausbau einer sog. passiven Glasfaserinfrastruktur (Leerrohre mit unbeschaltetem Glasfaserkabel, Tiefbauleistungen, Bau von Schächten, Verzweigern) zur Nutzung durch privatwirtschaftliche TK-Betreiber – sog. Betreibermodell.
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